So arbeite ich

Themenzentrierte Interaktion (TZI):

Ich arbeite mit einem analytisch-systemischen Konzept auf der Grundlage der Themenzentrierten Interaktion (TZI).

Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) ist ein von der Psychoanalytikerin Ruth Cohn auf der Basis grundlegender Erkenntnisse der Psychoanalyse und der Humanistischen Psychologie entwickeltes Handlungskonzept für die Arbeit mit Menschen in unterschiedlichen Handlungsfeldern. TZI unterstützt die eigene Handlungsfähigkeit, indem sie die Selbstleitung und Selbstverantwortung fördert und indem sie die Aufmerksamkeit auf Störungen richtet und Möglichkeiten sucht, diese zu überwinden.

Diese Haltung ist eine der Grundlagen meiner supervisorischen Arbeit. Anstatt KlientInnen als „Expertin“ Ratschläge zu geben, sehe ich meine Aufgabe darin, Sie zu unterstützen, Ihren Blickwinkel zu verändern, Situationen zu reflektieren, zu eigenen Erkenntnissen zu gelangen und eigene Lösungen und Wege zu finden. In meinen Sitzungen gilt die Regel „Störungen haben Vorrang“. Störungen und Konflikte werden wahrgenommen und aufgegriffen. Gemeinsam suchen wir nach Möglichkeiten, sie zu überwinden, bis die KlientInnen oder die Gruppe wieder handlungs- und arbeitsfähig sind.

Nach dem Vier-Faktoren-Modell der TZI bestimmen folgende vier Faktoren die Zusammenarbeit von Menschen:

  • das Es (die Aufgabe, die zu bearbeitende Sache, der Lernstoff)
  • das Ich (die Einzelperson mit ihren Anliegen, ihren Kompetenzen, ihren Gefühlen und ihrer Biografie)
  • das Wir (die Beziehungen und Interaktionen zwischen den Beteiligten)
  • der Globe (die Einflussfaktoren des Umfeldes, die Rahmenbedingungen).

Im Supervisionsprozess versuche ich, zwischen diesen Faktoren eine Balance herzustellen.


"Sie ging nicht nur auf die zu bearbeitenden Themen, sondern auch auf die Einzelpersonen mit Ihren Kompetenzen, Anliegen und Problemen ein und förderte die Beziehungen untereinander."

Referenzen-Zitat nach erfolgreicher Zusammenarbeit im Bereich der Teamsupervision


Wichtig ist mir die Eigenverantwortung von Einzelpersonen wie auch Gruppen zu fördern und ihnen dabei viel Raum zu geben. Meine ruhige und wertschätzende Art, mein Einfühlungsvermögen, sowie die Fähigkeit latente Themen aufzudecken, zeichnen mich aus. Besonderen Wert lege ich auf die Strukturierung meiner Sitzungen.

Meine Methoden:
Meine vielfältigen Methoden sprechen Intellekt, Kreativität, Sinne und Gefühle an, wodurch neue Erfahrungen und Denk- und Handlungsbereiche erschlossen werden.

Dazu gehören neben dem Gespräch und Feedback der Einsatz von Bildern oder Postkarten, Visualisierungen, Fantasiereisen in die Zukunft, Rollenspiele, Aufstellungen, Identifikationsrunden, Arbeit mit Metaphern und das Aufgreifen von Signalwörtern oder Körpersignalen.


"Durch den Einsatz unterschiedlicher Methoden entstanden lebendige Sitzungen, die zur inneren Beteiligung der Teilnehmer führten und Spaß machten."

Referenzen-Zitat nach erfolgreicher Zusammenarbeit im Bereich der Gruppensupervision

Arbeitsfelder

  • Kleine und Mittelständische Unternehmen
  • Schule und Hochschule
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Kindertagesstätten und Offene Ganztagsschulen (OGS)
  • Alten- und Krankenpflege
  • Ehrenamt
  • Freie Berufe/Selbständige

Arbeitsweise

Als Supervisorin und Coach arbeite ich nach einem analytisch-systemischen Konzept auf der Grundlage der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn.

Kontakt



Mitgliedschaften:
Fachgruppe Supervision im Ruth Cohn Institut für TZI , Netzwerk Supervision Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen